Nils Saemann

Ihre Stimme im Landtag Mecklenburg - Vorpommern

Gemeinsame Erfolge


Wenn ein Projekt gelingt, ist es immer ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Einer davon sind engagierte Menschen, die gemeinsam ein Vorhaben umsetzen, ein Problem lösen oder ganz neue Ideen entwickeln. Hier sind ein paar Beispiele zu Projekten, in denen uns ein positives Ergebnis gelungen ist.


Medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Region 

weiter auf hohem Niveau


Das DRK-Krankenhaus Teterow bekam einen dreigeschossigen Erweiterungsbau. Für das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von ca. 10 Millionen Euro gab das Land 8 Millionen Euro, das DRK bestritt 2 Millionen Euro aus Eigenmitteln. Im 1. Obergeschoss entstand eine hochmoderne, gekoppelte ITS/IMC-Station und im 2. Obergeschoss eine komplett neue Pflegestation mit 33 Betten. Zusätzlich wurden im Erdgeschoss die zentrale Speisenversorgung sowie die Materialwirtschaft untergebracht. Daneben wurden im Bestand die Notfallambulanz und der OP-Bereich räumlich erweitert sowie der Haupteingang neu gestaltet.


Am 19. Dezember 2012 überbrachte die damalige Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Manuela Schwesig den Fördermittelbescheid des Landes für eine Neubaumaßnahme. Am 13. Februar 2014 verfolgten über 100 Gäste die Grundsteinlegung mit der jetzigen Sozialministerin Birgit Hesse. 

Inzwischen ist der Anbau feierlich eröffnet worden. Die zahlreichen Gäste begutachteten die neue Intensivstation, die jetzt doppelt so viele Betten hat. 

Der hochmoderne Standard befähigt das Krankenhaus zur Zusammenarbeit mit anderen Intensivstationen wie Güstrow oder dem Kardiologischem Zentrum Karlsburg. Dadurch werden diese entlastet. Die Angehörigen genießen kurze Wege, was wiederum zur Genesung der Patienten beiträgt. Geschäftsführer Jan Weyer betont außerdem, dass mit der Modernisierung die Arbeitsbedingungen für das Personal erheblich verbessert werden. 

Das DRK-Krankenhaus ist für unsere Region ein wichtiger Standortfaktor und einer der größten Arbeitgeber. Es sichert die medizinische Versorgung in der Region auch in der Zukunft. Deshalb werde ich auch weiterhin alles tun, um die Aktivitäten in Schwerin zu begleiten und zu unterstützen.


Innovative grüne Energie für Dalkendorf


Im Jahr 2007 begannen Einwohner der Gemeinde Dalkendorf darüber nachzudenken, wie man die Wärme aus der Biogasanlage für sich nutzen kann. Erste Konzepte wurden auf Grundlage der Verbrauchszahlen erarbeitet.

Geplant war ein Nahwärmenetz für 21 Anschließer - Anwohner und öffentliche Gebäude. Die erforderliche Investitionssumme betrug 325 T€. Nötige Eigenanteile waren vorhanden. Nach anfänglich positiver Begleitung einer Bank wurde auf deren Empfehlung eine Genossenschaft gegründet. Leider zog die Bank ihr Angebot zurück und das Projekt drohte zu scheitern.

Mit Hilfe Nils Saemanns gelang die Umsetzung doch noch. Er stellte den Kontakt zur DKB-Bank her und begleitete die Finanzierungsgespräche. Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Programms "Bürgerbeteiligung mit der DKB" konnten die fehlenden Mittel aufgebracht werden. 

Im März 2013 waren alle Beteiligten an das Netz angeschlossen. Die Vorausberechnungen haben sich bestätigt. Die Wärmekosten liegen bei allen deutlich unter dem Marktüblichen und sind für die nächsten 12 Jahre gedeckelt. Der Genossenschaft geht es wirtschaftlich gut und die Anschließer sind rundherum zufrieden.

Ein schönes Beispiel, wie sich Ökonomie und Ökologie sinnvoll verbinden lassen.


Fliegerhorst und Bürger in Laage nähern sich einander an


Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" bildet Eurofighter-Piloten aus ganz Deutschland aus. Ohne die millitärische Nutzung des Flughafens Rostock-Laage wäre es nicht möglich, den öffentlichen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Beide Betriebszweige sind wichtige Wirtschaftsfaktoren für unser Land. Dennoch ist die Lautstärke während der Flugübungen besonders für direkte Anwohner sehr belastend.



Hier galt es einen Kompromiß zwischen beiden Seiten zu finden. In zahlreichen persönlichen Gesprächen mit Betroffenen, dem Abhilfestab und dem Standortkommandanten Kommodore Oberst Teike wurden Argumente ausgetauscht und Lösungen gesucht. Aufgrund der hohen Auslastung sind generelle Ruhezeiten nicht möglich. Bei der Routenplanung soll aber versucht werden, die Lärmbelästigung zu minimieren. Für die Zukunft wird es auch Absprachen für besondere Situationen geben, so dass beispielsweise das Überfliegen von Beerdigungen vermieden wird.


Oberst Bernhard Teike betont, dass sich jeder mit einem Anliegen gern an die Pressestelle unter der Telefonnummer 03845 - 9622114 wenden kann. Von hier aus kann eine Besichtigung in einer der Besuchergruppen organisiert werden. Die Abläufe live zu erleben fördert ein gegenseitiges Verständnis maßgeblich. Hier kann aber bei Problemen auch schnell der richtige Ansprechpartner ermittelt werden.